News

Nicaragua & Panama November 2016

Unsere zweite Ursprungsreise in diesem Jahr führte uns zunächst in Norden Nicaraguas in die Jinotega Region zur Finca Los Andes und Los Balcanes. Auf ca. 1.500 m inmitten eines Naturschutzgebietes wird hier so sorgfältig gearbeitet, dass die Kaffeekirschen schon vorsortiert werden, bevor sie zur weiteren Verarbeitung in die Beneficio kommen.

Weiter ging es anschließend zur Finca los Alpes, welche auf 1800m am Berg Kilambe liegt und die einzige Farm mitten im Dschungel ist, die nur zu Fuß oder per Maultier erreichbar ist. Die Anreise war dementsprechend abenteuerlich, hat sich aber mehr als gelohnt. Die neue Ernte der Finca los Alpes wird nächsten Frühling bei uns als Boutique Kaffee erhältlich sein. Sabine Kalil und Ulrich Salamun waren wunderbare Gastgeber und es war uns eine Freude, sie zu besuchen.

Zum Abschluss besuchten wir u.a. die Finca Elida in Boquete in Panama, auf die wir bereits im Februar aufmerksam geworden waren, als wir in Panama City einen herausragenden Espresso im Coffee Shop Unido in Casco Viejo getrunken hatten. Der Kaffee hat die besten Eigenschaften für einen Single Origin Espresso und wird ebenfalls nächsten Frühling bei uns erhältlich sein.

dscf0615            dscf0298               dscf0295        dscf0190                       dscf0167                 dscf0188

Wer sich auch ein bisschen Nicaragua oder Panama nach Hause holen möchte, wird bei den Single Origins in unserem Online Shop fündig!

COMING SOON – Kenya Gatomboya und Panama Palmyra in Kürze neu im Shop

 

Sonst kündigen wir neue Kaffeesorten ja nicht groß im Vorhinein an – in diesem Fall können wir aber nicht anders: Schon bald werden zwei neue Single Origin Filterröstungen im Shop verfügbar sein. Ein wunderbarer Spitzen-Kenyaner und ein panamaisches „Mitbringsel“ von unserer letzten Ursprungsreise.

Kenya Gatomboya AA Top

Kenya_Gatomboya_Detailseite

Wenn ein Kaffee die Bezeichnung „Grand Cru“ verdient, dann dieser kenyanische Top of the Top Gatomboya. Wir hatten ihn schon vor drei Jahren und konnten uns in diesem Jahr erfreulicherweise wieder 20 Säcke sichern. Das Schiff mit der neuen Ernte ist in Hamburg angekommen, nächste Woche können wir die erste Charge bei uns in Berlin in der Manufaktur rösten. Anschließend geht es auf direktem Weg in den Online Shop. Da wir nur ein begrenztes Kontingent haben, empfehlen wir interessierten Kunden, sich schnell die gewünschte Menge Kaffee zu sichern, sobald er verfügbar ist. Vorbestellungen per Mail oder Telefon werden auch gerne entgegengenommen.

Panama Palmyra Estate

Panama_Palmyra_Detailseite_1

Der Palmyra Estate kommt von der Finca Esmeralda in Boquete in Panama, von der auch der berühmte Geisha stammt. Mit Rachel Peterson verbindet uns eine langjährige Geschäftsbeziehung und Freundschaft und so freuen wir uns, den Zuschlag für die letzten verfügbaren 150 Säcke Palmyra Estate der aktuellen Ernte erhalten zu haben und werden ihn für Aero Press, Hario Filter und French Press rösten. Auch dieser Kaffee wird in Kürze im Online Shop verfügbar sein.

Wer Neuigkeiten über aktuelle Kaffees im Shop, Eröffnungen von Lokalitäten mit Andraschko Kaffee und Einblicke in unsere Manufaktur nicht mehr verpassen möchte, sollte uns auf Facebook und Instagram folgen.

Reise zum Ursprung – Costa Rica & Panama 2016

Die erste Ursprungsreise im neuen Jahr führte uns nach Mittelamerika. In Costa Rica und Panama besuchten wir viele Farmen, trafen alte Bekannte aber auch viele neue Gesichter. Wir verkosteten Kaffees, sprachen mit den Farmern, besuchten die Plantagen und Aufbereitungsstationen. Es gibt immer etwas Neues – so werden in den letzten Jahren immer mehr Honey Microlots produziert. Die regelmäßigen Besuche in den Anbaugebieten liegen uns deshalb am Herzen, um nicht das Gefühl dafür zu verlieren, wo der Kaffee herkommt und wie und von wem er verarbeitet wird.

Auf der Coopedota Mill trafen wir unseren alten Freund Roberto Matta wieder. Hier werden die schönsten Lagen von Tarrazu verarbeitet und von hier kommt auch der Rohkaffee, aus dem wir in Berlin unseren Costa Rica Single Origin Filterkaffee rösten.

Collage News2

IMG_9577

Wenn wir unseren Kaffee direkt vom Ursprung beziehen (Direct Trade), bedeutet das auch, dass wir uns den sozialen Aspekt anschauen. Hier ist uns die Farm „Santa Anita“ im West Valley im Gedächtnis geblieben: Angeordnet wie in einem Dorf sind die Häuser für die Mitarbeiter, es gibt eine Gemeinschaftsküche und einen Fußballplatz.Auf dieser wunderschönen Plantage werden außerdem verschiedene Varietäten produziert, die auch Rainforest Alliance zertifiziert sind. Wir freuen uns auf das Verkosten der Muster in Berlin.

Collage News1

Doch wie sagt man so schön: Das Beste kommt zum Schluss. Die letzte Station unserer Reise war die Finca Esmeralda in Boquete, Panama. Schon seit Jahren beziehen wir von Rachel Peterson den Palmyra Estate – einen der Estate Kaffees, die wir in unserer Wiener Kaffeehausmischung verwenden. Bekannter ist die Farm jedoch für ihren Geisha, der aktuell wohl der begehrteste Kaffee der Welt ist und auf Auktionen Spitzenpreise erzielt. Rachel war eine wunderbare Gastgeberin und der Besuch ihrer Farm ein würdiger Abschluss unserer Reise.

Collage News3

IMG_9703

Andraschko Kaffee in der Berliner Morgenpost

20160119_Morgenpost_Artikel

Vor Kurzem hatten wir Besuch von der Berliner Morgenpost, die unsere heiligen Hallen besichtigt und sich mit Willy Andraschko unterhalten haben.

Ergebnis ist dieser schöne Artikel, über den wir uns sehr freuen. Vielen Dank, liebe Morgenpost.

Goldene Kaffeebohne 2015

Wo gibt’s den besten Kaffee in Österreich?
Unser Vertriebspartner Unger und Klein ist der Gewinner der Goldenen Kaffeebohne 2015!
Dazu lud Falstaff ganz Österreich ein, die Kaffeequalität der heimischen Gastronomieszene zu bewerten. Fast 30.000 Votings sind eingetroffen, im soeben erschienenen Falstaff Café Guide sind die 500 besten österreichischen Betriebe gelistet.

Fotocredit: Falstaff Verlags GmbH/APA-Fotoservice/

Andraschko Kaffee in Südkorea

Heute hatten wir Besuch aus Seoul. Ab Oktober gibt es Andraschko Kaffee auch in Südkorea. Jooni und Eric Lee übernehmen den Exklusivvertrieb und eröffnen zudem ein eigenes Café. Das freut uns ungemein.

New Arrival – Direct Trade

Kaffeeanbau in Nicaragua von Ulrich Salamun und Sabine Khalil

Finca Los Andes, La Pavona arriba, Jinotega, Nicaragua, América Central – zum Shop

Eigentümer: Ulrich Salamun und Sabine Khalil
Finca: Los Andes. Höhe: 1100m – 1350m
Region: Jinotega – Nicaragua Microregion: La Pavona arriba
Beneficio humedo (wet mill): eigene nasse Aufbereitung auf der Finca eigene Beneficio „La Corneta“ – Sebaco
Varietäten: Caturra, Catimor, Catuaí rojo

Diese Farm gehört zwei Österreichern, die ihr Herz vor vielen Jahren an den Kaffeeanbau in Nicaragua verloren haben. Mittlerweile hat sich zu den beiden sehr sympathischen Landsleuten eine Freundschaft entwickelt und wir beziehen den Kaffee direkt aus dem Ursprung. In der Schädlingsbekämpfung setzt Ulrich, der auch als Kabarettist in Österreich sehr erfolgreich ist, gern Methoden aus dem Österreichischen Weinbau ein – mit grossem Erfolg.
Die Microregion „La Pavona arriba“ zählt zu einer der besten Kaffeeregionen Jinotegas. Zwischen Abysinia und El Cúa gelegen erheben sich die die bewaldeten Bergregionen der Pavona arriba bis auf 1400 Meter. Die gewaschenen Arabicas werden in großteils naturnahem Anbau kultiviert. Die meist verbreitete Sorte in der Zone ist Caturra, es sind jedoch auch Bourbon, Catuaí, Pacamara und Maragogype vertreten.
Der Kaffee auf Los Andes Dos wird als Schattenkaffee in naturnahem Anbau unter dem Konzept von bajos insumos kultiviert, das bedeutet unter geringst möglichem Einsatz von künstlichen Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln. Der Dünger wird fast ausschließlich auf der Finca selbst produziert, und es kommen biologische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz.
Da auf der Finca Los Andes Dos frisches Quellwasser ganzjährig im Überfluss zur Verfügug steht, wird der hier produzierte Kaffee vor allem gewaschen aufbereitet, um die fein strukturierten Säuren zur Geltung zu bringen. Das dabei verwendete Wasser wird biologisch geklärt, bevor es wieder in die Wasserläufe gelangt.
Auf die sorgfältige Fermentation und dem vielfach wiederholten Waschprozess folgt die Vortrocknung in den sogenannten cajillas (african beds) und eine erste Handauslese. Dieser Prozess garantiert, dass der Kaffee bereits vorgetrocknet und biologisch stabil in die trockene Aufbereitung transportiert werden kann, wo er in reiner Sonnentrocknung auf 12% Restfeuchte weiter getrocknet wird.

Italien 2015

Italia2015_web2

Italien

Wenn man heute über Espressomaschinen spricht und das Gespräch irgendwann zu La Marzocco führt, erkennt man schnell, dass man über ein ganz besonderes Produkt und eine ganz besondere Firma spricht, in der Art vielleicht wie ein Fotograf über eine Leica oder Hasselblad spricht. Diese Besonderheit und der Kult um La Marzocco begründet sich auf die grandiosen Leistungen der Ingenieurskunst im Bereich Espressomaschinen der Familie Bambi. Piero Bambi und Barbara Galea haben uns wie immer herzlich empfangen und uns durch die heiligen Hallen der Manufaktur in Scarperia (Toscana) geführt. Und wir haben auch gesehen, wie das jüngste Kind der La Marzocco Familie entsteht – die neue Linea Mini – (muss ich sofort haben – in weiß, passend zur unserer Küche).

Willy Andraschko

America 2015

America

Die wundersame Geschichte der Blauen Flasche hat 1686 in Wien ihren Anfang. Georg Franz Kolschitzky eröffnet sein erstes Kaffeehaus in Wien. Um 1900 gab es dann bereits um die 600 Kaffeehäuser. Da steh ich nun als Kaffeehaus – Wiener in einem Warehouse District in Oakland CA vor einer riesigen blauen Flasche, aufgemalt auf die Tür eines Ziegel Lagerhauses, dass die Blue Bottle Coffee Company beherbergt und trinke einen Espresso, den ich so in einem Wiener Kaffeehaus bedauernswerter Weise schon lange nicht mehr bekommen habe. Nach dem wir uns gemeinsam mit Stephen Vick die Röstmaschinen und die Cuppingräume angeschaut haben, stehen wir in einem hellen Raum mit Carrara Marmor und Edelstahl, Brew Bars, Synesso´s und La Marzocco´s und denken, wenn sich hier der Kreis schliesst – nicht soo schlecht!

Willy Andraschko

16.02.15 – Brasilien 2015

Foto 2

An der Grenze zwischen Mogiana (Sao Paulo State) und Minas Gerais liegen unseres Erachtens die besten Kaffeefazendas Brasiliens. Es ist eine alte Kaffeelandschaft wo der Kaffeeboom Brasiliens Ende des 19 Jahrhunderts seinen Ausgang nahm, Sao Paulo ist ja sozusagen ein Produkt des Kaffeebooms. Auf den großen Fazendas erahnt man diese Zeit und spürt den Esprit der dann ja auch zu Opernhäusern in Manaus und auch Kurorten, die an Baden-Baden erinnern, geführt hat.

So erinnern die gepflegten Farmen im Vale da Grama auch an europäische Spitzenweinlagen in der Toscana oder im Burgund. Auf zwei dieser „Burgunderlagen“ sind wir dann mit Debby von Cup of Excellence gefahren, die dieses Jahr bei den Versteigerungen mitmachen. Fazit: Brasil´s sind wegen ihres vollen Körpers und ihrer geringen Säure immer schon als Basis für eine gute Espressomischung geradezu zwingend, wenn man dazu diese ausbalancierten Grand Crus aus Vale da Grama verwendet kommt man dem „perfekten“ Espresso schon sehr Nahe. Einmal mehr waren wir von der Fazenda Santa Alina entzückt, diese Farm lieben wir besonders.Für mich ein echter Premier Grand Cru. Die Farmarbeiter werden ganzjährig beschäftigt und haben frisch renovierte Häuser, eine Schule und eine Kirche und natürlich einen Fußballplatz.

Die Farm ist somit eher ein entzückendes kleines Dorf.

14.11.14 – Die Kleine unter den Großen

mazzer_mini_electronic_det(1)

Die Liebe zum Detail – wer guten Kaffee trinken will, ist bei uns bekanntlich richtig. Wenn man sich privat, fürs Büro oder für die kleine Bar Kaffee in Coffee-Shop-Qualität gönnen möchte, dann ist neben der Espressomaschine die Mühle ein sehr wichtiger Faktor. Es gibt im Profi-Mühlenbereich zwei Marktführer, das sind Mahlkönig und Mazzer. Mazzer gibt seit den 50er Jahren und sie ist für ihr präzises und konisches Mahlwerk in mittlerweile über 70 Ländern bekannt und im Einsatz. Die Mazzer Mini ist daher für den anspruchsvollen Homebarista genau die richtige Wahl. Ihre genaue Bezeichnung ist Mazzer Mini Electronic Automatic Grind on Demand Mühle. Das bedeutet: jede Portion wird frisch gemahlen. Die Mühle mit dem Mini-Mahlwerk überzeugt durch ihre Professionalität und macht ihre Arbeit neben den kleinen Espressomaschinen fast so gut wie die Großen – nur eben nicht ganz so schnell. Übrigens: als Weihnachtsgeschenk sorgt die Mazzer Mini bei Kaffee-Aficionados für sehr große Freude! (bei uns im online Shop erhältlich)

10.10.14 – Asnakech Thomas und der Amaro Kaffee

P1030380

Eine der wichtigsten und ehrlich gesagt, auch der schönsten Aufgaben eines Kaffee-Manufaktur-Betreibers ist: Den weit reisenden Entdecker zu spielen und das Privileg zu genießen, die ursprünglichen Winkel der Welt und spezielle Kaffee-Anbau-Regionen zu besuchen. Und fast nebenbei lerne ich noch besondere Menschen kennen. So geschehen Anfang dieses Jahres.
Asnakech Thomas ist eine Ausnahmeerscheinung in der sonst männlich dominierten äthiopischen Kaffeewelt. Sie wurde in der Amaro-Region geboren, lebte lange Zeit in Großbritannien und kehrte 2005 in ihre Heimat zurück. Die durchsetzungsfähige Kaffeeexpertin ist bis heute die einzige weibliche Kaffeeplantagen-Betreiberin in Äthiopien. Die Mutter von fünf Kindern kümmerte sich von Anfang an um die Verbesserung der Qualität des Kaffees. Und das nicht nur in ihrem eigenen Betrieb – nach nur einem Jahr erreichte ihr Kaffee die Bewertung 95 (von 100) – sondern auch in denen der örtlichen Gemeinden. Sie pendelt wöchentlich zwischen der äthiopischen Hauptstadt Addis und den Kaffee-Anbau-Gebieten hin und her.
Die Preise, die für die Amaro-Kirschen gezahlt werden, sind am obersten Ende des Marktes angesiedelt. Alle Kaffees sind biologisch zertifiziert und etwa zur Hälfte sonnengetrocknete und natural aufbereitete Selektionen. Beim gewaschenen Kaffee ist der Geschmack aus den höheren Lagen blumig und mit Zitrusnoten. Beim Natural Kaffee (Rohkaffee) überzeugen die der höheren Lagen geschmacklich mit einer Ähnlichkeit von gewaschenem Yirgacheffe. Andere weisen den schwer fassbaren Mocha-Geschmack auf, ähnlich der Sorte Harar.
Äthiopien spielt bekanntermaßen geografisch wie kaffeethematisch eine Sonderrolle in Afrika. Es ist eines der höchst gelegenen Länder des Kontinents und das Geburtsland des Kaffees. Speziell zur Amaro Region: sie ist spärlich besiedelt und landschaftlich einzigartig mit unzähligen Wasserfällen und dichten Bambuswäldern. Der Amaro-Kaffee stammt von einer kleinen Gebirgskette, die die Gemeinden von Amaro, an den östlichen Hängen des Nationalpark Nechisar und die Stammesgebiete in den Niederungen von Arba Minch im Westen trennt.
Und – beim Genuss einer Tasse dieses außergewöhnlichen Kaffees lässt sich vielleicht eine Reise in diesen ursprünglichen Winkel nachvollziehen. Die feinen Bohnen dazu gibt es jetzt jedenfalls bei uns:

Amaro Gayo Washed jetzt im Shop kaufen!
Amaro Gayo Sundried jetzt im Shop kaufen!

P1030455

12.09.14 – Große Anerkennung mit weitreichenden Folgen

© Berlin Partner | goenz.com

© Berlin Partner

And the winners are … Die Berliner Meisterköche Jury hat ihre Sieger gekürt: Roel Lintermans aus dem Restaurant Les Solistes by Pierre Gagnaire im Hotel Waldorf Astoria und Tim Raue.

Lintermans ist Berliner Meisterkoch 2014 geworden, Begründung der Jury: „Gekonnt, kunstvoll, ausgesprochen mutig und bei jedem Bissen von Neuem überraschend kombiniert er intensivste Aromen und ungewohnte Texturen, ohne dabei jedoch die Balance innerhalb der Gerichte aus den Augen zu verlieren. Tim Raue hat den Titel Gastronomischer Innovator 2014 erhalten! „Kreuzberger, Kochgenie und Rebel, und wer sonst wagt es, Michelle und Barack Obama Knödel und Bienenstich zu servieren!“

Und wir sind sehr stolz, weil wir die beiden zu unseren Kunden zählen dürfen.

Herzlichen Glückwunsch auch an alle anderen Meister ihres Faches: an Peter Frühsammer, den wir schon als Gastgeber zu schätzen gelernt haben. An Tilo Roth, der das The Grand zum anspruchsvollen Szenerestaurant gekocht hat. An Markus Zimmer im Restaurant am Steinplatz, der sich aus dem Schatten seines Lehrmeisters Stefan Hartmann hervorgearbeitet hat, und nun Aufsteiger 2014 ist. Und auch für den Brandenburger Meisterkoch 2014, Carsten Rettschlag aus dem Restaurant Juliette beste Wünsche nach Potsdam.

27.08.14 – Laura Andraschko über das Baristacamp

Camp1

Jenny und ich besuchten dieses Jahr das Baristacamp in Mecklenburg-Vorpommern, eine Veranstaltung, die sich primär um das Zubereiten von Spezialitätenkaffees dreht. Das Konzept war einfach: Baristen und Röster trafen sich und konnten zwei Tage lang sogenannten „Talks“ beiwohnen, die zum Beispiel vom Rösten von Kaffee oder um Fragen rund um den Rohkaffee handelten. Während dieser „Talks“ fanden Workshops statt, die meist von Spezialisten geleitet wurden. Es gab zum Beispiel Workshops über Cold Brew, das Zubereiten von kalt gebrühtem Kaffee, über Error Cupping, um die Fehler der einzelnen Rohkaffees herauszuschmecken aber auch Workshops, die Rezepte des Zubereiten von Filterkaffees vorstellten. Zu den Spezialisten, die jene Talks und Workshops leiteten gehörten zum Beispiel die amtierende deutsche Barista Meisterin Erna Tosberg oder die Cold Brew Expertin Simone König. Neben dem offiziellen Programm, konnte man mit den anderen netten Besuchern über Kaffees sinnieren, und sich dazu selbstverständlich jederzeit an der Brew Station einen Kaffee brühen.

www.facebook.com/BaristaCamp

14.08.14 – Technik-Profi mit Geschmack

_MG_9467

Unter den Mitarbeitern in unserer Manufaktur, gibt es einen Mann, der unseren Kunden in Schadensfällen oder bei der Einrichtung ihrer Maschinen oft vorkommt, wie ein rettender Engel: Oliver Volck, unser Techniker. Er hat für fast jedes Problem eine Lösung parat und kann aus dem Standgreif en Detail erklären, wie noch die kleinsten Teile einer Espressomaschine aufgebaut sind.

Bei der Arbeit ist Oli also der Herr der Espressomaschinen, zuhause trinkt er aber lieber Filterkaffee, zubereitet mit einem Hario Filter. „Damit ein bisschen Abwechslung reinkommt, und mit genau soviel Elan wie Espresso“, erklärt er lachend. „Es gibt so viele Variationen von Kaffee. Schon eine Mahlgradverstellung an der Mühle verändert ja den Geschmack. Du hast dieselbe Bohne, dieselbe Laufzeit, aber wenn der Mahlgrad variiert hast du ein vollkommen anderes Produkt.“ Diese Geschmacksveränderung in Worte zu fassen, damit tut er sich schwer. „Das sollen mal die Baristas machen, ich bin Techniker, meine Geschmacksknospen sind Technikerknospen, keine Gourmetknospen“ grinst er. „Mir fehlen oft die Worte für das, was ich schmecke. Dafür bau‘ ich dir den Kessel ein oder wieder aus und bin in der Lage, die Mühlen so einzustellen, dass es in der Gastronomie top funktioniert.“ Wir finden ja übrigens, dass er ein bisschen tiefstapelt, denn wenn er vom Kaffee spricht, spürt man neben dem immensen technischen Wissen auch immer die Liebe und Begeisterung zum fertigen Produkt – Technikerknospen hin oder her.

06.08.14 – And the winners are…

Andraschko Lieferwagen Collage

Zwei Wochen lang habt ihr die Augen nach roten Autos in Berlin offengehalten, nun ist es vorbei. Wir haben über unserer Facebook Seite Kaffee verlost, die Voraussetzung war, dass ihr unsere roten Andraschko-Autos in Berlin fotografiert. Jeden Tag sind wir nämlich fleißig unterwegs, um Cafés, Restaurants und Privatleute mit unserem Kaffee zu beliefern.

Manche Gewinnspiel-Teilnehmer waren ganz schlau und kamen uns einfach in der Manufaktur in Tempelhof besuchen, es wurden Autos in Charlottenburg, Wilmersdorf und sogar in Bayern gesichtet (naja, kein echtes, aber der Wille zählt). Ein Teilnehmer gab sich sogar besonders viel Mühe und bastelte eine Mini-Version unseres Flitzers!

Die Gewinner werden heute noch auf Facebook kontaktiert. Wer leer ausgegangen ist kann sich gerne in unserem Shop umsehen. Wir danken euch allen fürs Mitmachen und wenn ihr dieses Mal nicht gewonnen habt, nicht traurig sein, die nächste Gewinn-Aktion kommt bestimmt!

30.07.14 – EQUIPMENT REIHE: ROCKET ESPRESSO-MASCHINE

Andraschko_Rocket

Wir wollen euch nicht nur tollen Kaffee bieten, uns ist es wichtig, dass ihr das Beste aus ihm rausholen könnt. Deshalb gibt es bei uns nicht nur die Bohnen, sondern auch das passende Equipment zur Zubereitung. Und weil wir oft gefragt werden, warum wir uns für genau diese Produkte entschieden haben, wollten wir euch in einer kleinen Serie an den Überlegungen teilhaben lassen. Dieses Mal geht es um die kleinen Rocket Espresso Maschinen, von denen wir drei Versionen im Shop verkaufen. Wir empfehlen sie vor allem für den Hausgebrauch und kleine Büros von bis zu 15 Leuten, die R58 ist auch für Kaffee-Enthusiasten geeignet.

Warum wir sie empfehlen?

Erstens: Wir sind ganz nah dran am Hersteller. Unsere Meinung und Erfahrung fließt direkt in die Weiterentwicklung mit ein. Somit arbeitet zusammen, was zusammengehört!

Zweitens: Der Espresso ist sensationell. Rocket Maschinen haben alle eine professionelle E61 Brühgruppe, die Cellinis arbeiten nach dem Prinzip Wärmetauscher. Die Maschinen mit dem Wärmetauscher unterliegen bei einem Dauerbetrieb allerdings messbaren Temperaturschwankungen, wer das nicht will, sollte auf die R58 umsteigen. Sie ist eine Dualboiler Maschine, sozusagen der Porsche unter den Kleinen. Sie hat zwei separate Kessel und bietet damit Hightech für den semiprofessionellen Bereich.

Einen Unterschied gibt es auch bei den Pumpen: Die Rocket Classic läuft zum Beispiel mit einer Vibrationspumpe, die Evolution Serie und die R58 mit einer Rotationspumpe. Der Unterschied? Die Vibrationspumpe baut den Druck bei jedem Espresso langsam auf. Die Rotationspumpe dagegen hat sofort den Druck anliegen, das ist optimal für unsere Kaffees.

Für alle Rockets gilt: Sie sind klein aber fein, sauber verarbeitet und bestens geeignet um unseren Espresso mit all seinen Nuancen zu genießen.

Beim nächsten Mal verraten wir euch, warum die richtige Mühle einen so großen Einfluss auf den Geschmack des Kaffees hat und welche Mühle für welche Maschine Sinn macht.

23.07.14 – Es gibt was zu gewinnen!

Lieferwagen Andraschko

Sie sehen ein bisschen wie Feuerwehrautos aus, helfen aber nicht bei Bränden sondern bei brennendem Kaffeedurst: Um unseren Kaffee auszuliefern und Kundenbesuche zu machen gibt es bei uns in der Manufaktur mehrere kleine rote Flitzer und ein großes Lieferauto.

Die knallroten Autos fallen auf, und wir werden besonders oft auf sie angesprochen. Darüber freuen wir uns, deshalb haben wir uns für euch eine kleine Sommer-Aktion überlegt: Bei Facebook könnt ihr ab heute zehn Tüten Andraschko-Kaffee gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Ein Andraschko-Auto in der Stadt entdecken, fotografieren, und das Bild an unsere Facebook Chronik posten. Dass ihr dort mit uns befreundet seid, setzen wir einfach mal voraus. Die Aktion läuft vom 23.07.2014, 15 Uhr bis zum 06.08.2014, 15 Uhr. Danach werden die glücklichen Gewinner ausgelost. Hier findet ihr die Teilnahmebedingungen.

Viel Glück!

18.07.14 – Liegestühle zwischen alten Fabrikhallen

CafeSchoeneweile

Wir freuen uns immer, wenn unser Kaffee an diesen besonderen Orten serviert wird, die Berlin so einzigartig machen. Wie im Café Schoeneweile. In einem alten Pförtnerhäusschen am Eingang zum ehemaligen Transformatorenwerk Schöneweide, in dem sich mittlerweile Galerien und Werkstätten niedergelassen haben, hat Nele Jonca ihr kleines Café eröffnet. Das Häusschen aus rotem Backstein hat sie innen liebevoll mit einer Pusteblumentapete dekoriert, draußen stehen gestreifte Liegestühle und Blumenkübel zwischen den alten Fabrikgebäuden, ein toller Kontrast. Zum Espresso passt am besten ein Croissant oder ein Stück von Nele Joncas selbstgebackenen Tartes. Übrigens: Das Gelände der Reinbeckhallen hinter dem Café Schoeneweile hat Sänger Bryan Adams gekauft, der dort ein eigenes Atelier und ein Kulturzentrum für befreundete Künstler eröffnen will. Weiter hinten versteckt sich dort auch noch die neue Location der Strandbar Kiki Blofeld, und ratet, was für ein Kaffee dort ausgeschenkt wird? Genau, auch unserer. Vielleicht kommt Bryan ja auch mal auf eine Tasse vorbei?!

Cafe Schoeneweile, Reinbeckstraße 9, Treptow-Köpenick, www.cafe-schoeneweile.de

07.07.14 – Geschmackliche Kompetenz

Osmoseanlage1

Wir fühlen uns geehrt und auch bestätigt, – und sind sehr gespannt was bei diesem Experiment herauskommt: Wir testen jetzt die erste Osmose-Anlage Berlins bei uns. Sebastian Rodwald, Michael Hübner und Oliver Zander (Bild unten v.l.n.r.) von BWT – water + more, haben uns geschmackliche Kompetenz bezeugt und uns als die richtigen Partner befunden, um herauszufinden und zu schmecken, was dieses aufbereitete Wasser für den Kaffeegenuss bedeutet. Ob diese Anlage im alltäglichen Einsatz in der Gastronomie die erwartete Leistung bringt? „Das hiesige Wasser ist sehr gut, aber eben sehr hart,“ erklärt Michael Hübner, während der Mann für die Technik, Oliver Zander, unter unserer Espressomaschine die Osmoseanlage anbringt. Diese Anlage filtert das Leitungswasser und sorgt für höchste Reinheit. Und beim ersten Espresso? Eine wunderbare Crema!

3Männer